Proliferationstherapie

"Prolo" steht für Proliferation

Bei der Proliferationstherapie, im amerikanischen Raum auch bekannt als "Prolotherapie", wird eine Glucoselösung mit Lokalanästhetikum zusammen mit einer Kochsalzlösung in die geschwächten Bänder, Sehnen und Kapseln eingespritzt.

Dies ruft eine Reaktion des Gewebes hervor und stimuliert die Bildung von stabilisierenden Kollagenfasern. Das geschwächte Bindegewebe wird gestärkt durch körpereigene Heilkräfte.

Der Rückgang der Schmerzen ergibt sich in der Regel aus der Regeneration des Band-, Muskel- und Gelenkapparats.

Die Proliferationstherapie ist nützlich bei der Behandlung von

  • Überlastungsschäden der Wirbelsäule
  • Degenerativen Bandscheibenschäden
  • Ligamenten- oder Sehnen-Dysfunktion (Verstauchung, Dehnung und Sehnenscheidenentzündung)
  • Bursitis
  • Arthritis
     

Die proliferative Therapie ist nicht neu. Sie soll schon zur Zeit von Hippokrates in Form von Heiss-Nadelungen im Schulterkapselbereich verwendet worden sein, um verwundete Soldaten im alten Griechenland zu heilen. In den USA wurden bereits über eine halbe Million Menschen mit der Injektionstechnik der Proliferationstherapie behandelt.