Wenn der Rücken schmerzt


Wirbelsäulenerkrankungen


Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Krankheitsbilder kurz vorstellen.
Eine ausführliche Beschreibung der Krankheitsbilder mit Diagnose- und
Therapiemöglichkeiten haben wir fürSie als PDF-Datei zusammengestellt.

Bandscheibenvorfall

Die Bandscheibe übernimmt eine Pufferfunktion und macht die Wirbelsäule beweglich. Im Lauf der Zeit kann es zu verschleißbedingten Rissen an der Bandscheibe und zu einem Austritt des gallertartigen Kerns kommen. Dadurch werden die benachbarten Nerven zusammengedrückt. Das führt zu starken Schmerzen, die entweder am Ort des Geschehens auftreten oder aber in Arme oder Beine ausstrahlen.

Frakturen an der Wirbelsäule

Bei einer Fraktur handelt es sich um einen Bruch eines oder mehrerer Knochen. Brüche können prinzipiell an allen Wirbeln auftreten und haben meist ein Trauma (Unfall) als Ursache. Bei geschwächten Knochen oder ausgeprägter Osteoporose kann es jedoch auch spontan zu einem Bruch kommen.

Kongenitale Fehlbildungen

Manche Menschen werden bereits mit Veränderungen an der Wirbelsäule geboren, zum Beispiel einem zusätzlichen Lendenwirbelkörper. Einige Fehlbildungen führen zu Skoliosen, die im weiteren Verlauf engmaschig kontrolliert werden müssen. Manchmal erfordert dies eine frühzeitige Operation im Kindesalter.

Postnucleotomiesyndrom

Das Postnucleotomiesyndrom ist eine Sammelbezeichnung für alle anhaltenden, starken klinischen Beschwerden nach einer Bandscheibenoperation (Nucleotomie). Die Ursachen liegen in Vernarbungen, Instabilitäten oder unzureichender Indikationsstellung durch den Voroperateur.

Skoliosen

Unter einer Skoliose versteht man eine abnormale Verkrümmung der Wirbelsäule. Die Erkrankung wird normalerweise im Jugendalter erkannt und betrifft ca. zwei Prozent der Bevölkerung. Skoliosen kommen jedoch auch im Erwachsenenalter vor.

Spinalkanalstenose

Unter Spinalkanalstenose versteht man eine Einengung (Stenose) des Wirbelkanals. Betroffen ist zumeist die Lendenwirbelsäule. Symptome sind Schmerzen, Taubheitsgefühle, Schwäche, Blasen- und Mastdarmfunktionsstörungen oder sexuelle Dysfunktion. Nicht alle Spinalkanalstenosen müssen zu klinischen Symptomen führen.

Spondylodiszitis

Eine Spondylodiszitis ist eine Entzündung eines oder mehrerer Wirbelkörper sowie des angrenzenden Bandscheibenraumes. Diese Entzündungen können entweder nach Voroperationen lokal auftreten oder sekundär, durch Entzündungen an anderen Stellen des Körpers. Die Spondylodiszitis ist eine schwere Erkrankung und äußert sich durch Fieber sowie Klopf- und Rüttelschmerz des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts.

Wirbelsäulentumore

Tumore der Wirbelsäule sind gutartige oder bösartige Geschwulste, die sich in der Nähe des Rückenmarkes oder im Knochen bilden. Manchmal haben Tumore ihren primären Ursprung an der Wirbelsäule. Häufiger handelt es sich jedoch um Metastasen anderer Krebsarten. Alle Wirbelsäulentumore können zu Schmerzen oder neurologischen Ausfällen führen.

Zervikale Myelopathie

Die zervikale Myelopathie bezeichnet eine druckbedingte Schädigung des Rückenmarkes, meist verursacht durch verschleißbedingte knöcherne Anbauten der Halswirbelkörper. Die Erkrankung beginnt im Allgemeinen als Gangstörung in den Beinen (Gleichgewichts- und Koordinationsstörung, Stolperneigung, Torkeln). Da das Anfangsstadium der Krankheit oft schmerzfrei ist, wird eine Diagnose häufig erst verzögert gestellt.


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Ausführliche Beschreibung Wirbelsäulenerkrankung



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