Bandscheibenprolaps


Bandscheibenprolaps (Bandscheibenvorwölbung)

Ein Bandscheibenprolaps, auch Bandscheibenvorfall oder
Bandscheibenvorwölbung genannt, verursacht starke Schmerzen, die nicht nur im Bereich der
geschädigten Bandscheibe auftreten, sondern auch , entsprechend der Höhe des Vorfalls, in die Arme oder Beine
ausstrahlen können. Wird im Ligamenta Wirbelsäulenzentrum im Erstgespräch mit dem behandelnden Arzt ein Verdacht auf diese Diagnose gestellt, folgen in erster Instanz neurologische Untersuchungen. Aufgrund der vom Patienten beschriebenen Beschwerden kann durch bestimmte Untersuchungen und Tests, sowie dem messen von Reflex- und Bewegungsgeschwindigkeit der betroffene Wirbelsäulenbereich eingegrenzt werden.

Sollte der Patient bereits über Lähmungserscheinungen klagen, kann der behandelnde Arzt zusätzlich die Nervenleitgeschwindigkeit prüfen. Bildgebende Verfahren in Form von Röntgen-, Computer- oder Magnetresonanztomographieaufnahmen sollen Klarheit über die Ausprägung des Bandscheibenprolaps und darüber, zwischen welchen Wirbeln die Bandscheibe betroffen ist geben. Durch den Einsatz von speziellen Kontrastmitteln können zusätzlich Rückenmark und die Nervenwurzeln sichtbar gemacht werden.

Die Wirbelsäule eines Menschen baut sich aus sieben Hals-, zwölf Brust- und fünf Lendenwirbeln, sowie dem anschließenden Kreuz- und Steißbein auf. Die einzelnen Wirbel werden durch die Bandscheiben miteinander verbunden. Sie wirken wie ein Wasserkissenals Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbeln und schützen so die Wirbelsäule vor Überlastung, indem sie belastende Bewegungen ausgleichen oder abfedern. Die Bandscheibe selbst besteht aus einem wasserspeichernden Gallertkern, der durch einen äußeren festen Faserring gehalten wird. Bandscheiben leben durch Be- und Entlastung, wodurch sie Nährstoffe erhalten, und sind nicht an den Blutkreislauf angeschlossen. Durch Verschleiß- und Alterungsprozess können der äußere Faserring rissig und durchlässig werden sowie der gallertartige Kern der Bandscheibe austreten und auf das Rückenmark und den Spinalnerv drücken. Das nennt man „Bandscheibenprolaps“ oder umgangssprachlich häufig auch „Bandscheibenvorfall“. Ein Bandscheibenprolaps kann mit starken Schmerzen bis hin zu Lähmungserscheinungen einhergehen.

Im Ligamenta Wirbelsäulenzentrum stellen wir immer wieder fest, dass nicht nur ältere Menschen von einem Bandscheibenprolaps betroffen sind, sondern dass auch immer häufiger jüngere Menschen mit dieser Diagnose zu uns kommen. Dauerhafte Fehlhaltung oder Fehlbelastung, ungünstige Sitzhaltung, mangelnde Ausgleichsbewegung, aber auch starkes Übergewicht zählen hierbei zu den häufigsten Ursachen, die zu einem Bandscheibenprolaps führen.

Eine Bandscheibenprolaps Operation ist jedoch nicht in jedem Fall nötig. Individuell und erst wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten erfolglos ausgeschöpft wurden, oder, wenn bereits Lähmungserscheinungen auftreten, entscheiden sich die Ärzte des Ligamenta Wirbelsäulenzentrums bei einem Bandscheibenprolaps zu einer Bandscheibenoperation.

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